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Die chronische Polyarthritis ist eine chronisch verlaufende entzündliche Erkrankung vor allem der Gelenke, aber auch von anderen Strukturen des Bewegungssystems wie Sehnen und Schleimbeuteln. Sie kann daneben andere Organe und Organsysteme wie Herz, Lunge oder Niere, das Nervensystem oder die Augen befallen... |
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Unter einer Osteochondrose versteht man eine Veränderung des Bandscheibenknorpels (griech. chondron = Knorpel) mit einer begleitenden Reaktion des Wirbelkörpers (griech. osteon = Knochen). Typischerweise sieht man im Röntgenbild bei einer Osteochondrose eine Höhenminderung des Bandscheibenraumes. Als Ursache kommt am häufigsten ein Verschleiß in Frage, z.B. durch eine langdauernde Überlastung der Bandscheibe... |
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Eine Arthrose ist eine verschleißbedingte oder altersbedingte Veränderung des Gelenks. Neben Überlastungen sind frühere Verletzungen (Meniskusschäden), angeborene oder erworbene Gelenkfehlstellungen (X-Beine, O-Beine) oder Fehlanlagen (z.B. "Hüftgelenksdysplasie") häufige Ursachen von Arthrosen.... |
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Die Bandscheibenprotrusion (syn. Bandscheibenvorwölbung oder „inkompletter Bandscheibenprolaps“) ist eine degenerative Veränderung der Bandscheibe. Hierbei wird der Anulus fibrosus (Faserring) der Bandscheibe im Gegensatz zum (kompletten) Bandscheibenprolaps nicht durchgerissen, sondern nur nach außen vorgewölbt... |
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Der Bandscheibenvorfall (Prolapsus nuclei pulposi, Discusprolaps, auch Bandscheibenprolaps, BSP) ist eine Erkrankung der Bandscheibe, bei der eine Verlagerung des weichen, geleeartigen Kerns durch eine Schwachstelle des Bindegewebsringes in den Wirbelkanal – den Raum, in dem das Rückenmark liegt – vortreten. Im Gegensatz zur Bandscheibenprotrusion (Vorwölbung) wird beim Prolaps der Faserknorpelring der Bandscheibe (Anulus fibrosus) durchbrochen... |
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Bei der Osteoporose handelt es sich um eine Systemerkrankung des Skeletts mit Verminderung der Knochenmasse, Qualitätsverschlechterung der Mikroarchitektur des Knochengewebes und dadurch bedingtem erhöhten Frakturrisiko (= Knochenbruchrisiko). |
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"Weichteilrheuma" ist keine Diagnose, sondern ein Oberbegriff für eine ganze Reihe von rheumatischen Erkrankungen, die sich in erster Linie nicht an den Gelenken oder dem Gelenkknorpel ("Gelenkrheuma"), der Wirbelsäule ("Wirbelsäulenrheuma") oder anderen knöchernen ("harten") Strukturen abspielen, sondern an "weichen" Strukturen wie z.B. dem Unterhautfettgewebe, dem Kapsel-Band-Apparat, den Sehnen oder der Muskulatur... |
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Die Fibromyalgie ist die häufigste "weichteilrheumatische" Erkrankung. Sie tritt vorzugsweise bei Frauen auf und ist durch Schmerzen an ganz typischen Sehnenansatzpunkten gekennzeichnet. Zusätzlich bestehen häufig vegetative Symptome wie Verdauungsstörungen, Herzrhythmusstörungen oder Schlafstörungen... |
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Die Scheuermann-Krankheit, auch Adoleszenzkyphose genannt, ist eine im Jugendalter auftretende Wachstumsstörung der Brustwirbelsäule. Typischerweise bildet sich im Alter zwischen zehn und fünfzehn Jahren ein so genannter Rundrücken aus verbunden mit einer verminderten Wirbelsäulenbeweglichkeit... |
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Der nach dem russischen Neurologen Wladimir M. von Bechterew (St. Petersburg, 1857-1927) benannte M. Bechterew ist der Hauptvertreter aus der übergeordneten Krankheitsgruppe der sogenannten seronegativen Spondarthritiden. Die Erkrankung betrifft Männer häufiger als Frauen, wobei sich heute mit besserer Kenntnis des Krankheitsbildes und mit den verbesserten diagnostischen Möglichkeiten die Ansichten über die Relationen zunehmend verschieben... |
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Die Krankheit Morbus Sudeck wurde nach dem Hamburger Chirurgen Paul Sudeck (1866-1945) benannt, der sie um 1900 erstmalig beschrieben hat. Die neue Bezeichnung der International Association for the Study of Pain für den Morbus Sudeck lautet: CRPS Typ I = complex regional pain syndrome - bzw.: Komplexes regionales Schmerzsyndrom Typ I... |
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