
Krankheiten des rheumatischen Formenkreises – Arthritis und Arthrose
Mit Rheuma werden Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat mit fließenden, reißenden und ziehenden Schmerzen bezeichnet, die oft mit einer funktionellen Einschränkung einhergehen.
Ca. 450 verschiedene Krankheitsbilder werden unter Rheuma zusammengefasst! Diese Erkrankungen unterscheiden sich nicht nur im Beschwerdebild, sondern auch im Verlauf und der Prognose.
Arthitis oder entzündliches Rheuma
Die rheumatoide Arthritis (auch chronische Polyarthritis) ist die häufigste entzündliche Erkrankung der Gelenke. Insbesondere Hand-, Knie-, Schulter, Fuß-, Hüftgelenke werden von dieser Krankheit befallen. Nicht betroffen sind, im Gegensatz zur Gicht, die Finger- und Zehenendgelenke. Die erkrankten Gelenke schwellen an, sind oft gerötet und überwärmt. Die Krankheit verläuft meist schubweise,wobei ein Schub zwischen einigen Wochen und Monaten andauern kann. Zwischenden einzelnen Schüben lassen die Beschwerden oft nach.
Arthrosen - „Gelenkverschleiß“, der das altersübliche Maß übersteigt
Im Gegensatz zur chronischen Polyarthritis betrifft die Arthrose eine Vielzahl von Menschen. Das Risiko an Arthrose zu erkranken erhöht sich mit zunehmenden Alter. Etwa zwei Drittel der Menschen über 65 Jahren sind von der Erkrankung betroffen, jedoch leiden nicht alle Betroffenen auch an den Symptomen. Die Arthrose kann ebenfalls als Folge einer anderen Erkrankung, beispielsweise einer Gelenkentzündung (Arthritis) entstehen, oder mit einer überlastungsbedingten Ergussbildung einhergehen. Unterschieden wird zwischen der Osteoarthrose (OA), bei welcher die Zerstörung der Gelenkflächen wahrscheinlich hauptsächlich auf Belastungseinwirkungen zurückzuführen ist, und der Osteoarthritis (RA), bei welcher die Gelenkdegeneration durch eine Entzündungskomponente im Vordergrund steht. Grundsätzlich können alle Gelenke von Arthrose betroffen werden. In Mitteleuropa wird die Erkrankung am häufigsten im Kniegelenk lokalisiert.
Rheumabehandlungen im Nuhr Medical Center
Die angewendeten Therapien im Nuhr Medical Center verstehen sich nicht als „Konkurrenz“ zur medikametösen Basistherapie, sondern unterstützen diese. Oft kann so eine Reduktion der Basismedikamente bei gleichzeitiger Schmerzreduktion erzielt werden. Mit einem gezielten Therapieprogramm kann neben dem frühzeitigen Stopp der Gelenkzerrstörung auch der Erhalt der Gelenkbeweglichkeit gewährleistet werden. Zur Schmerzbekämpfung werden primärkomplementäre Therapien sowie verschiedenste physikalische Therapien eingesetzt.
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