GEWINNER

Newsletter 01/2016

Lust auf Outdoor-Sport?

Das laue Frühlingslüftchen weckt nicht nur die Lebensgeister, sondern auch das Bedürfnis nach Sport und Bewegung im Freien. Was Sie beachten sollten, damit die Verletzungsgefahr gering bleibt und die Lust nicht zum Frust wird.


Jetzt werden sie wieder ausgepackt: die Joggingschuhe, Walking-Stöcke, Fahrräder und Inlineskates. Und das ist gut so. Körperliche Aktivität
stärkt das Immunsystem, trainiert Herz und Kreislauf und hält Gelenke und Muskulatur elastisch. Zusätzliches Plus: Der Organismus setzt Endorphine frei, die gute Laune machen. Damit der Spaß auch einer bleibt, gilt für die meisten, es zunächst langsam anzugehen. Wer über den Winter eine längere Pause eingelegt hat, muss die etwas steif gewordenen Gelenke und verkürzten Muskeln, Bänder und Sehnen Schritt für Schritt an die vermehrte Aktivität gewöhnen. „Um das Verletzungsrisiko so gering wie möglich zu halten, ist vor jeder sportlichen Betätigung im Freien eine Aufwärm- und Dehnphase anzuraten“, empfiehlt Univ.-Prof. Dr. Martin Nuhr, Leiter des Nuhr Medical® Centers in Senftenberg. Um Muskelverkürzungen zu verhindern, sind Dehnübungen auch nach jedem Training sinnvoll.

Es kommt auf die richtige Dosis an

Viele Verletzungen im Freizeitsport gehen auf das Konto von mangelnder Kondition und reduzierten koordinativen Fähigkeiten. Nach einer längeren Sportpause sollte eine Sportart gewählt werden, bei der sich das Tempo individuell anpassen lässt – dazu zählen Fahrradfahren, Joggen, Walken, Wandern, Inlineskaten und Schwimmen. Hier gilt noch immer die bekannte Faustregel: Man sollte sich dabei noch unterhalten können. Wer atemlos wird, ist zu schnell unterwegs. Sinnvoll ist es, Häufigkeit, Dauer und Tempo des Trainings über Wochen kontinuierlich zu steigern. Denn nur lange
Trainingseinheiten bei mittlerer Belastung fördern die Gesundheit. Das gilt erst recht für ältere Semester: Statistiken zeigen, dass die körperliche Aktivität mit steigendem Alter und physischen Einschränkungen abnimmt. Dabei profitieren gerade Patienten mit chronischen Erkrankungen von moderater Bewegung. „Dass man bei Arthrose keinen Sport betreiben und sich möglichst wenig bewegen soll, ist schlichtweg falsch“, betont
Univ.-Prof. Dr. Martin Nuhr. „Gehen auf weichem Grund, gut dosiertes ergonomisches Training, Schwimmen und Aquajogging sind für Hüften und Knie sehr empfehlenswert“, so der Rehabilitationsmediziner. Sind die Gelenke schon stark abgenützt, ist von plötzlichen, ruckartigen Bewegungen, wie sie beim Tennis oder Squash ausgeführt werden, abzuraten. Nordic Walking, Radfahren oder Schwimmen lohnen sich aber durchaus auch für ältere Menschen. Untersuchungen haben nämlich gezeigt, dass gerade körperlich aktive Senioren deutlich seltener stürzen und ihr Verletzungsrisiko geringer ist als bei untrainierten.

Wenn das Malheur passiert ist...

Kommt es dennoch zu einem Knochenbruch, einem Muskelfaserriss, einer Prellung oder Zerrung, müssen je nach Art und Schweregrad der Verletzung therapeutische Maßnahmen gesetzt werden. Dank moderner Chirurgie können Knochenbrüche heute schnell und zumeist problemlos versorgt werden. Damit rasch wieder eine optimale Funktionstüchtigkeit erreicht werden kann, sind zusätzliche therapeutische Maßnahmen
meistens unerlässlich. Univ.-Prof. Dr. Martin Nuhr: „Eine Operation ist nur so gut wie die anschließende Rehabilitation.“ Auch schmerzhafte Muskelverletzungen gehören in die Hand eines erfahrenen Mediziners. Deshalb steht bei sämtlichen Therapieplänen des Nuhr Medical® Centers die möglichst komplette Wiederherstellung der Funktionstüchtigkeit im Mittelpunkt. Die besten Ergebnisse werden mit intensiven, regelmäßigen und interdisziplinären Therapiekonzepten erzielt. Univ.-Prof. Dr. Nuhr: „Zwei Wochen täglich intensive Therapie mit den gleichen Therapeuten haben sich nach unserer Erfahrung besser bewährt als ein- oder zweimal Physiotherapie wöchentlich.“

Der Fitness-Check macht Sie sicher

Um das Verletzungsrisiko so gering wie möglich zu halten, lohnt sich ein Check-up vor Trainingsbeginn. Wer nach einer langen Pause wieder einsteigen will, sollte sich zuvor einen Überblick über den Zustand seiner Gelenke und seines Gesamtorganismus verschaffen – und damit über den Grad seiner sportlichen Belastbarkeit. Besonders, wenn die Bewegungsaktivitäten über den Winter stark eingeschränkt wurden, es da oder dort schon zwickt, oder man etwas älter ist, ist eine Analyse der Ausgangslage mittels eines generellen Fitness-Checks inklusive Gelenk- und Wirbelsäulencheck sehr sinnvoll. Im Nuhr Medical® Center stehen die entsprechenden medizinischen Experten zur Verfügung, die nicht nur den aktuellen Zustand erheben, sondern dabei behilflich sind, ein individuell passendes Bewegungstraining zusammenzustellen. Dann ist man fit für
den Outdoor-Sport, reduziert die Verletzungsgefahr und kann die Aktivitäten im Frühling in vollen Zügen genießen.


Offizieller Partner des FK Austria Wien